DGE bei den Krümelköchen

Eine unserer Menülinien für die Schulverpflegung wurde von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) mit einer DGE-Zertifizierung ausgezeichnet, diese wird mit folgendem Logo gekennzeichnet:

Basis der Zertifizierung ist der „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Schulen“. Doch was bedeutet das konkret für die Schülerinnen und Schüler bzw. die Verpflegung der Kinder und Jugendlichen? Mit der erfolgreich bestandenen DGE-Zertifizierung wird sichergestellt, dass die Verpflegung für die Schülerinnen und Schüler nach den aktuellen Erkenntnissen der Ernährungswissenschaft zusammengestellt wird. Insgesamt werden die drei Qualitätsbereiche „Lebensmittelauswahl“, „Speiseplanung und Speiseherstellung“ sowie „Hygieneaspekte, rechtlicher Rahmen, Qualitätsmanagementsystem und Kommunikationsmaßnahmen“ überprüft.

Hier einige Beispiele für den Qualitätsbereich „Lebensmittelauswahl“ in der Mittagsverpflegung. Die Angaben beziehen sich auf 20 Verpflegungstage:

  • es gibt jeden Tag abwechselnd Kartoffeln, Reis, Teigwaren, Brot, Brötchen und andere Getreideprodukte – davon mindestens 4 x Vollkornprodukte
  • es gibt jeden Tag Gemüse, Hülsenfrüchte und Salat – davon mindestens 8 x Rohkost und mindestens 4 x Hülsenfrüchte
  • mindestens 8 x Obst frisch oder tiefgekühlt ohne Zuckerzusatz – davon mindestens 4 x als Stückobst
  • mindestens 8 x Milch und Milchprodukte
  • maximal 4 x Fleisch/Wurst – davon mindestens die Hälfte als mageres Muskelfleisch wie Putenbrust, Hähnchenschnitzel oder Rinderbraten
  • mindestens 4 x Fisch aus nicht überfischten Beständen – davon mindestens 2 x fettreicher Fisch
  • jeden Tag Trink- oder Mineralwasser

Im Qualitätsbereich „Speiseplanung und Speiseherstellung“ wird u.a. auf eine moderate Verwendung von Fett und eine nährstoffschonende Zubereitung geachtet, frittierte und/oder panierte Produkte sowie Fleischersatzprodukte werden maximal 4 x innerhalb von 20 Verpflegungstagen angeboten, Zucker und Jodsalz werden sparsam eingesetzt. Rapsöl ist das Standardfett bei der Zubereitung der Speisen. Von Bedeutung ist zudem ein saisonales Angebot an Lebensmitteln, die Berücksichtigung kulturspezifischer und regionaler Essgewohnheiten sowie religiöser Aspekte.

Bei einer ovo-lacto-vegetarischen Kost entfallen Fisch und Fleisch. Alternativ müssen Nüsse, Kerne oder Ölsaaten in das Angebot aufgenommen werden.

Der Qualitätsbereich „Hygieneaspekte, rechtlicher Rahmen, Qualitätsmanagementsystem und Kommunikationsmaßnahmen“ umfasst primär die Prüfung rechtlicher Vorgaben bei der Herstellung von Speisen sowie die korrekte Darstellung der erfolgreichen Zertifizierung online sowie in Druckerzeugnissen.

Durch jährliche Audits/Überprüfungen wird die Qualität langfrsitig gesichert.

Informationen zur DGE-Zertifizierung finden Sie unter https://www.dge.de/gv/zertifizierungen/ Informationen zu „Schule + Essen = Note 1“ sowie zum „DGE-Qualitätsstandard für die Verpflegung in Schulen“ finden Sie im Internet unter www.schuleplusessen.de.